Authentische Unternehmensfotos: Die Backstube der Braaker Mühle
Ungestellte und authentische Unternehmensfotos kriegst du als Fotograf dann hin, wenn du dich direkt in die Produktion hineinschummelst. Klappe halten, die Mitarbeiter ihre Arbeit machen lassen und immer den Finger am Auslöser halten – so ist die Arbeitsweise. Vergiss den ganzen Technik-Quatsch mit Blitzlichtern, Softboxen und Aufhellern. Genau DAS habe ich eine Nacht lang in der Backstube der Braaker Mühle getan. Der Arbeitsbeginn ist Mitternacht, Schichtende um 6 Uhr in der Früh. Die Aufgabenstellung der Braaker Marketing-Crew lautete stichwortartig: echte Fotos, keine Arrangegements und die Arbeit zeigen wie sie ist – leidenschaftlich, rau, schön, heiß, kreativ und im Team. Du sollst den Mehlstaub sehen, die Hitze der Backöfen spüren, den Schokocroissant schmecken können. (Übrigens: In den vergangenen Jahren habe ich sehr ausgiebig und zu ganz unterschiedlichen Themen für die Mühlenfamilie fotografiert und einen weiteren großen Blogbeitrag dazu online gestellt. Klick doch bei Interesse mal rein: Unternehmensfotografie Braaker Mühle)
Brotzeit: 3 Uhr nachts!
Und an dieser Stelle möchte ich für diese großartigen Handwerke der Bäcker, Bäckerinnen, Konditorinnen und Konditoren eine Lanze brechen. Mit Lebensmitteln arbeiten ist eine Tätigkeit, für die du Feeling, Hingabe und ja, auch ein bisschen Leidensfähigkeit benötigst, damit andere Menschen frische Brötchen und süße Leckereien auf dem Frühstücksteller liegen haben. Man darf diesen Beruf nicht verklären. Wer an Großmutter in Küchenschürze denkt, die beim Kuchenbacken ein Liedchen trällert, hat vermutlich eine allzu romantische Vorstellung dieses anstrengenden Handwerks. Nun ja, Oma Brigitte muss ja auch nicht täglich zu nachtschlafender Zeit aus den Federn hüpfen. Was ich sagen möchte: Respekt für diese fordernde Tätigkeit! Ich werde auch nie wieder maulen, wenn die Brötchen fünf Cent teurer geworden sind – versprochen.
Die Schicht beginnt um Mitternacht an den riesigen Rührkesseln, in denen die Teige hergestellt werden.
So stellt man es sich vor: Der Bäcker trägt einen Mehlsack auf den Schultern.
In der Produktion: Der Teig wird aus dem Rührkessel in die formgebende Apparatur gekippt. Dann noch…
…gut auskratzen. Am anderen Ende des Fließbands wartet schon der Bäcker für die nächste Produktionsstufe.
In der Backstube wird nichts geölt, hier wird mit Mehl bestäubt, damit alles reibungslos läuft.
Handwerkszeug
Hat dich dein Chef heute schon gelobt? Hier ist es in großen Lettern an die Wand geschrieben – sympathisch!
Teig, Teig, Teig!
Bakerman is baking bread!
Zurück zu den authentischen Unternehmensfotos aus der Backstube der Braaker Mühle. In Zeiten der industriellen Fertigung von Lebensmitteln vereinfachen auch hier viele moderne Maschinen und computergesteuerte Öfen die Arbeit. Dennoch bin ich überrascht, wie groß der Anteil echter Handarbeit ist. Ich fasse es mal so zusammen, wie ich die Erstellung dieser Unternehmensfotos erlebt habe: In der erst 2021 neu gebauten und fertiggestellten Backstube sind die Maschinen kaum mehr als nützliche Helfer. Im Gegensatz zu vollständig industriellen, seelenlosen Backfabriken, in denen die Mitarbeiter zu reinen „Bedienelementen“ komplexer Apparaturen reduziert wurden. Und wo selbst die Brotteige den Ansprüchen der Gerätschaften angepasst werden, was zwangsläufig Nachteile in Geschmack, Konsistenz und Struktur zufolge hat. Mal ehrlich, ein frisches Brot, das beim Anschneiden keine krachend brechende Kruste aufs Brett verstreut, ist ein: Schwamm! Lecker geht anders…
Mit Lebensmitteln arbeiten. Traumberuf für Macher!
Sieht toll aus mit den warmen Farben, oder? Apropos warm: Hier an den Öfen herrscht durchgängig eine Temperatur von gut 40 Grad!
Beste Schlagsahne für den Butterkuchen – lecker!
Berliner schubsen!
Authentische Unternehmensfotos für das Recruiting
Hier schließt sich der Kreis, denn darum geht es bei diesem Fotoauftrag der familiengeführten Braaker Mühle. Die Bildergebnisse sollen gleich doppelt Appetit machen. Auf die leckeren Produkte, erstens. Aber, zweitens, auch auf die Berufsbilder der verschiedenen Gewerke. Es wird nämlich Nachwuchs gesucht. Stichwort: Recruiting für die Erweiterung des Backstuben-Siegerteams! Wenn dich meine Reportagefotos aus der dynamischen Septembernacht anmachen, dann bewirb dich doch einfach als Bäcker, Konditorin oder Backstubenunterstützer bei der Braaker Mühle. Guter Laden – ich hab’ das Team erlebt!
Wer sie vorher nicht hat, kriegt sie als Bäcker: kräftige Arme!
Manchmal sind es die Details, die alles ausdrücken. Eines meiner Lieblingsfotos aus diesem Auftrags-Shooting.
Hier wird der Schnitt gemacht, der die Laugenbrezeln beim Backen aufbrechen lässt.
„A Franzbrötchen a day, keeps the doctor away!“
Ungelogen: Das Schokocroissant wird in der Braaker Mühle mit original Nutella gefüllt. Und zwar reichlich!
Echte Handarbeit! Wusste ich auch nicht, dass das schöne Schokomuster mit der schwarzen „Tigerkralle“ auf die Croissants aufgetragen wird.
Schnellschuss aus der Hüfte! Sah irgendwie cool aus, als dieser Bäcker immer wieder aus lockerer Hand das Mehl auf den Teig geschossen hat.
Zu „später“ Stunde (also gegen 3:30 Uhr morgens) habe ich meinen Fokus auf die Konditorei gelegt.
Garnieren mit Herz!
Authentische Unternehmensfotos? Gelungen! Solch ein Strahlen im Gesicht kann man nicht arrangieren. Es kommt oder kommt nicht. In Backstube und Konditorei habe ich es allerdings regelmäßig gesehen. Klasse!
Da könnte ich reinspringen!
Es blubbert und dampft in der süßen Abteilung.
Was dem Koch sein Messer, ist der Konditorin ihre Palette!
Achtung, jetzt kommt Farbe ins Spiel!
Gaaanz wichtig: die Temperatur muss stimmen!
Die hat immer gestrahlt!
Red rules!!!
Garnieren – fertig!
Zum Ende der Nacht ist bereits alles disponiert und die Ware wird backfrisch in die Filialen verteilt.
Feierabend! Als es morgens um 6 Uhr dämmert, ist die meiste Arbeit der Bäcker von der Braaker Mühle getan. Übrigens: In der Mühle wird tatsächlich noch Korn gemahlen! Besichtigungen sind auch möglich. Und Workshops, und Hochzeiten, und, und, und… Das mit der Mühle ist also mehr als nur ein Firmenname!
IN EIGENER SACHE
Solltest Du Interesse haben, Schaffensprozesse in deinem Unternehmen, Business-Events oder deine Mitarbeiter ins rechte Licht zu rücken, dann nimm gerne über das Kontaktformular Kontakt zu mir auf. Hier siehst du einige Beispiele vergangener Shootings: KLICK
Ganz gleich ob Handwerksbetrieb, Ladengeschäft, Büro, Hotel oder Fitnesscenter: Um sich von Mitbewerbern abzuheben, kann ein niveauvolles Firmenporträt zu einem wichtigen Baustein werden. Authentische Unternehmensfotos helfen, deinen Betrieb im richtigen Licht zu präsentieren und sprechen die Emotionen des Betrachters an. Ein stilvolles Ambiente, Schaffensprozesse im Handwerksbetrieb oder positive Eindrücke von deinen Mitarbeitern lassen sich über eine entsprechende Bildsprache perfekt vermitteln. Das hilft bei der Kundengewinnung und vermittelt ein überzeugendes Image deines Betriebes.